Warum interkulturelle Öffnung?


Berlin – Stadt der Vielfalt

In Berlin leben Menschen aus 186 Nationen. Sie alle bringen ihre Kultur und ihre Lebensweise, ihre Ideen und Kompetenzen in die Stadtgesellschaft ein. Das schafft einerseits Vielfalt und ständigen Austausch, andererseits auch neue Herausforderungen. Wie können wir dafür Sorge tragen, dass Berlin für alle ein attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten ist? Wie können wir den sozialen Zusammenhalt stärken und jeden Einzelnen integrieren? Ein wichtiger Integrationsmotor ist der Arbeitsmarkt.

Wie soll die Gesellschaft aussehen, in der wir leben?

Etwa 25 Prozent der Berlinerinnen und Berliner haben eine Einwanderungsgeschichte, dass sind circa 900.000 Menschen. Sie arbeiten zum Beispiel in der Wirtschaft und im Sozialwesen. In der Berliner Verwaltung zeigt sich der hohe Anteil jedoch kaum, hier sind bisher nur wenige Menschen mit Migrationshintergrund tätig. Die Interkulturelle Öffnung wird das ändern. Der Berliner Senat hat diesen Reformprozess in die Wege geleitet, damit sich die Vielfalt der Bevölkerung auch im öffentlichen Dienst widerspiegelt. Junge, engagierte Hochschulabsolventen mit interkulturellen Kompetenzen werden in der Berliner Verwaltung gebraucht.

Interkulturelle Öffnung erfolgreich umsetzen

Im Dezember 2010 hat Berlin als erstes Bundesland ein Integrationsgesetz verabschiedet, das „Gesetz zur Regelung von Partizipation und Integration in Berlin“ (PartInG). Das Gesetz ist ein wichtiger Schritt zur interkulturellen Öffnung und unterstreicht das Ziel, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund für die Verwaltung zu gewinnen.
Bei Stellenausschreibungen wird darauf hingewiesen, dass Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, ausdrücklich erwünscht sind. In den Auswahlverfahren werden interkulturelle Kompetenzen berücksichtigt und Fähigkeiten wie bestimmte Sprachkenntnisse besonders anerkannt.